Isla Bonita wird La Palma genannt, Blumenfreunde haben viel zu sehen auf der „schönen Insel“. Aber auch Wanderfreunde werden begeistert sein.

Der Weg ist lang und recht beschwerlich – zumindest, wenn man ihn von Tijarafe aus geht: Bis zur Piratenbucht (Poris de Candelaria) sind es gut zweieinhalb Stunden, die man gehen muss und es sind 400 Höhenmeter, die es teilweise ziemlich steil bergab geht. Die Piratenbucht auf La Palma – Kenner sprechen von der schönsten der Kanarischen Insel – war einst Versteck für Schmuggler, man konnte sie nur mit dem Boot erreichen. Und auch das war ein Abenteuer, auf das sich nur geübte Fischer – und eben die Schmuggler – eingelassen haben. Irgendwann gab es einen Trampelpfad, der gehört – inzwischen gut ausgebaut und markiert – zum umfangreichen Wanderwegenetz auf La Palma. Der Wanderweg führt durch eine wilde Landschaft, die schließlich an der zerklüfteten Steilküste an der Westseite der Insel endet.
Man die Piratenbucht auch einfacher erreichen, eine Straße führt hinab zur Küste und verkürzt den Fußweg auf etwa 15 Minuten. Wanderern sei aber der lange Weg empfohlen, der Reiz der Landschaft entschädigen für den Schweiß, der nicht nur von der Stirn rinnt.
Auf seine Tour sollte man unbedingt viel Wasser und ein kleines Lunchpaket mitnehmen, denn auf dem gesamten Weg, für den man mit dem steilen Aufstieg von der Piratenbucht bis zum Startort etwa 5 bis 6 Stunden benötigt, gibt es keine Einkehrmöglichkeit.
Infos
Infos über La Palma gibt es unter http://www.la-palma-tourismus.com.
Tipp
Wer auf La Palma wandern will, der sollte feste Wanderschuhe mitnehmen. An denen erkennt man auf dem Flughafen übrigens den typischen La Palm Urlauber, denn aus Gewichtsgründen trägt der die schweren Schuhe schon während des Direktfluges.